Was mitbringen am 18.04.?

Der Hambacher Forst soll vor die Gruga-Halle kommen; um dieses Aktionsbild zu unterstützen, sind folgende Dinge gut mitzubringen:

– Tierkostüme
– Blätter, Federn, kleine Äste
– Tarnnetze
– Instrumente (Flöten, Trommeln), alles was Krach macht
– Alles was zum Thema Wald passt
– Wolle
– Sägespäne

Selbstverständlich passt auch sonst alles, was dich bewegt und was ihr RWE schon immer mal mitteilen wolltet! Und wenn du schon am Abend vorher anreisen möchtest, zum Basteln, Planen und Vorbereiten: 18 Uhr treffen wir uns im AZ Mühlheim!

 

RWE Jahreshauptversammlung – die Location

… um sich noch besser auf die Gegebenheiten am 18.04. vorbereiten zu können, könnt ihr euch hier schon mal ein paar Fotos der Grugahalle anschauen und hier findet ihr verschiedene Skizzen der Halle – von Eingängen bis zu den verschiedenen Räumen ist alles dabei!

Viel Spaß beim Planen!!

Komm schon am 17.04. in den Pott!

Weil die Jahreshauptversammlung bereits ziemlich früh beginnt, ist es gut sich schon am Abend zuvor gemeinsam zu treffen; gut zu schlafen um sich am nächsten Tagen auch lautstark gegen den Konzern wenden zu können!

Gemeinsam können wir uns am 17.04. ab 18 Uhr im AZ Mühlheim treffen; Transparente malen, uns besprechen und und und.

Aufruf für 2013 online!

RWE unplugged – dem Energieriesen auch 2013 den Stecker ziehen!

Für eine atom- und kohlefreie Energieversorgung – sozial, ökologisch, dezentral und selbstverwaltet

… lest HIER den kompletten Aufruf und verteilt ihn nach Kräften weiter!

RWE unplugged geht in die nächste Runde – am 18.04.2013!

Auch in diesem Jahr wird unter dem Motto “RWE unplugged – Dem Energieriesen den Stecker ziehen” aufgerufen, sich der Jahreshauptversammlung von RWE in Essen quer zu stellen. Alle wichtigen Infos zur Vorbereitung für eure ganz eigene kreative; aktive; sitzende oder laute Aktion für dich und deine politische Ortsgruppe findest du in Kürze auf dieser Website! Gerade ist sie noch im Auf- bzw. Umbau. Was aber im letzten Jahr passiert ist; welchen Aufruf es gegeben hat und wie die Presseresonanz gewesen ist, findest du auf den folgenden Posts und den bereits bestehenden Seiten.

Viel Spaß beim Durchlesen, Vorbereiten und vor allem beim Wiedersehen am 18.04. in Essen!

RWE Jahreshauptversammlung findet unter massivem Polizeiaufgebot statt – Etwa zehn AktivistInnen verhaftet

Essen, 19.4.2012

Seit heute morgen 8.30 demonstrieren etwa 150 AktivistInnen lautstark vor der RWE Jahreshauptversammlung in der Grugahalle, um ihrem Unmut gegen die Atom- und Kohlepolitik des Konzerns Ausdruck zu verleihen. Einige Menschen versuchten, zum Eingang der Jahreshauptversammlung zu gelangen, um sich dort den AktionärInnen in den Weg zu setzen. Die Polizei verhinderte diese Aktion rabiat, indem sie die AktivistInnen an den Füßen wegzogen und auf sie einschlugen. Ein Demonstrant wurde dabei leicht verletzt. Auch der Versuch von einigen AktivistInnen, sich vor dem Eingang anzuketten, wurde vereitelt. Zehn AktivistInnen wurden festgenommen und befinden sich jetzt in Polizeigewahrsam. Der komplette Zugang zur Grugahalle ist von dichten Polizeiketten umstellt.

Seit gestern Nachmittag hat die Kampagne „RWE Unplugged – dem Energieriesen den Stecker ziehen“ vor der Grugahalle ihre Zelte für ein Protestcamp aufgeschlagen. Die Kampagne, die von 25 Gruppen aus Deutschland und den Niederlanden unterstützt wird, kritisiert die klimafeindliche Energiepolitik des Konzerns. RWE ist der größte CO₂-Emittent in Europa. Allein das Braunkohlekraftwerk Niederaußem in Köln stößt jährlich 27 Millionen Tonnen CO₂ aus. RWE plant, in Niederaußem ein weiteres Kraftwerk zu bauen, was die Braunkohle als Energieträger bis in die Mitte des Jahrhunderts zementieren würde.

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RWE unplugged – dem Energieriesen den Stecker ziehen!

Für eine atom- und kohlefreie Energieversorgung – sozial, ökologisch, dezentral und selbstverwaltet

Im Zuge der breiten Massenmobilisierungen nach Fukushima gab es letztes Jahr bunten und effektiven Widerstand gegen die Jahreshauptversammlung von RWE. Seit diesen Protesten und den darauf folgenden Atommoratorien der Bundesregierung musste der Konzern zwar sein Atomkraftwerk Biblis abschalten, ist jedoch von einem umwelt- und menschenfreundlichen Energiemix so weit entfernt wie eh und je.

Die Atomkraftwerke Emsland und Gundremmingen laufen noch und RWE plant unbeirrt weiter Atomkraftwerksneubauten im europäischen Ausland, u.a. im niederländischen Borssele, wo der Konzern auch schon zu 30 % an einem weiteren Meiler beteiligt ist. Ebenso ist RWE immer noch Anteilseigner an der Urananreicherungsanlage in Gronau. Dort wird Uran für ca. 10 % aller weltweiten eingesetzten Brennelemente hergestellt. Gleichzeitig baut RWE neue Braunkohlekraftwerke im Rheinischen Braunkohlerevier und plant noch weitere Kraftwerksneubauten wie das 1100MW BoAplus-Kraftwerk in Niederaussem, obwohl das Revier schon jetzt die größte CO2-Quelle Europas darstellt. Wegen des Braunkohleabbaus wird Stück für Stück des ehemals 4500 ha großen Hambacher Forsts weiter abgeholzt und ganze Dörfer werden umgesiedelt. Zugleich ist RWE-Dea in Niedersachsen bei der unkonventionellen Erdgasförderung (Fracking) im Geschäft, wo es zu großflächigen Grundwasserverseuchungen mit krebserregendem Benzol gekommen ist. Dem gegenüber stehen die geradezu jämmerlichen Investitionen in die erneuerbaren Energien des zweitgrößten deutschen Energiekonzerns, mit welchen er lediglich ein grünes Image vortäuscht. Knapp zusammengefasst: RWE ist der dreckigste Energiekonzern Europas.

Dazu passt dann auch dass der RWE-Manager Dr. Fritz Vahrenholt mit seinem klimaskeptischen Buch „Die kalte Sonne“ den Klimawandel in dem Maße relativiert, dass wir uns noch ruhig Zeit lassen können und die Bild titelt „Die CO2-Lüge. Stoppt den Wahnwitz mit Solar- und Windkraft“. Das Ziel dieser ideologischen Mobilmachung im wissenschaftlichen Deckmäntelchen ist es den Prozess der „Energiewende“ deutlich abzubremsen, um so Marktanteile für den Monopolisten RWE zu erhalten. So wie auch die fotschreitende Aushölung des Erneuerbaren-Energien-Gesetztes der Regierung einen Ausbau der Erneuerbaren massiv ausbremst. Dagegen hilft nur praktischer Widerstand, eine konsequentere Fortführung der Energiewende und die Abwicklung von RWE, bei der die Gesellschaft nicht auf den Kosten sitzen bleibt.

 

Unsere Perspektive: Energiedemokratie

Der Kampf für eine gerechte Gesellschaft muss konkret werden und der Energiesektor ist das fossil-atomare Herz des Kapitalismus. Hier stehen die Energiekonzerne symptomatisch für ein wachstumsbasiertes und ressourcenverschwenderisches Gesellschaftmodell. Unser Ziel ist es die vier großen Energiekonzerne zu vergesellschaften. Energie gehört in Bürger_innenhand – sozial, ökologisch, dezentral und selbstverwaltet! Nur so lässt sich eine grundlegende und nachhaltige Energiewende und ein kompletter Atomausstieg wirklich umsetzen. Wir brauchen eine Gesellschaft in der nachhaltiges Wirtschaften und ein solidarischer Umgang belohnt wird und nicht Gewinne privatisiert und Kosten der Allgemeinheit aufgebürdet werden.

 

Für eine Zusammenführung der Energiekämpfe

Der Widerstand gegen RWE nimmt weiter zu. Die Anti-Atom-Bewegung bleibt wachsam und wird den Widerstand u.a. gegen die Uranfabrik in Gronau verstärken. Gleichzeitig wächst die Anti-Braunkohlebewegung und dehnt ihre Aktivitäten aus. Verschiedenste Aktivist_innen stricken an einer Vernetzung aller Energiekämpfe. Menschen aus den Niederlanden, Großbritannien und Deutschland, aus Anti-Fracking-Initiativen, Bürger_inneninitiativen gegen die Folgen des Braunkohleabbaus, sowie Anti-Atom-, Klima- und Umweltinitiativen als auch aus der Occupy-Bewegung, anarchistischen und linken Gruppen werden sich vor der Jahreshauptversammlung von RWE treffen.

 

Der richtige Ort für Widerstand: die Jahreshauptversammlung

Die Jahreshauptversammlung ist der Ort, um vielfältigen Widerstand zu leisten und die verschiedenen Energiekämpfe zusammenzuführen. Die Anteilseigner_innen von RWE, die auf eine hohe Dividende setzen, sind mitverantwortlich an der zerstörerischen Energieproduktion des Konzerns. Es sind Kommunen, die großen Versicherungsgesellschaften wie die Allianzversicherung und Münchner Rück, aber auch viele Kleinanleger_innen. Wir wollen dafür sorgen, dass die Unterstützung von RWE wegbricht, indem wir uns bei der Jahreshauptversammlung quer stellen! Wir werden dem Energieriesen den Stecker ziehen!

 

Was wir vorhaben:

Wir wollen vom 18. auf den 19.04.2012 ein Protestcamp vor der Grugahalle in Essen auf die Beine stellen und uns am 19.04.2012 effektiv und vielfältig bei der Jahreshauptversammlung quer stellen.

 

18.-19.04. 2012 Protestcamp vor der Grugahalle in Essen

19.04. ab 8:00 Uhr Wir stellen uns bunt und vielfältig gegen die Jahreshauptversammlung quer!

 

Energiewende bleibt Handarbeit!

 

Http://rweunplugged.blogsport.eu

Email: rweunplugged (Ät) riseup · net